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Häufig gestellte Fragen: Bruteier, Gössel, Junggänse und Zuchtpaare
 

Andenken

Maria und Josef

Wer Tiere hält, erlebt mit ihnen viele schöne und unvergessliche Jahre, aber auch hin und wieder sehr traurige Momente.
Es ist jedem Lebewesen vorher bestimmt, wie lange es auf unserer Erde verweilen darf. Wir wissen dieses sehr wohl, verdrängen aber oft jeglichen Gedanken an den Tod.
Der Verlust eines Menschen, oder eines tierischen Freundes bedeutet loslassen müssen. Akzeptieren, dass der gemeinsame Lebensweg endgültig zuende ist,
auch wenn man bis zum Schluss auf ein Wunder gehofft hat. Die schmerzlichste Entscheidung für einen Tierhalter ist wohl die der Euthanasie. Wenn unser tierischer
Weggefährte auf Grund seines Alters, oder auch nach schwerer Krankheit zeigt, dass er keine Kraft mehr hat, müde ist und in Ruhe gelassen werden möchte, muss man Abschied nehmen, auch wenn es einem das Herz zerreißt. Wir tragen eine Verantwortung für unser Tier und sollten ihm daher unnötiges Leid ersparen.
Auch ich stand am 23. November 2010 vor der wohl schmerzlichsten Entscheidung, die ich im Laufe all der Jahre, in denen ich Gänse züchte treffen musste. Mein über alles geliebter Altganter "Josef" (er war damals zwölf Jahre alt), erkrankte ein halbes Jahr vorher an Krebs. Anfangs wurde die Krankheit nicht erkannt, dass führte zu einer Behandlungsodysee.
Aber selbst wenn der Tierarzt gleich zu Beginn eine richtige Diagnose gestellt hätte, wäre der Ganter nicht zu retten gewesen, soviel war sicher.
Es wäre ihm aber viel Leid erspart geblieben, diese Tatsache macht mich traurig - noch heute.
Josef war ein sehr kluger und überaus anhänglicher Ganter. Zwölf Jahre lebte er mit seiner Gans Maria, nach dem Verlust ihres Mannes war sie untröstlich. Gänsepaare sind einander ein Leben lang treu, der Tod eines Partners wirft sie völlig aus der Bahn.
Selbst ein junger Ganter schaffte es nur kurzzeitig, sie etwas abzulenken. Oft stand die Altgans teilnahmslos und traurig am Rande der Weide, fraß schlecht.
Dieser Anblick trieb mir des öfteren Tränen in die Augen. Vier Monate später starb Maria, vermutlich an gebrochenem Herzen.
Noch heute fällt es mir schwer, über diese traurigen Ereignisse zu sprechen oder darüber zu schreiben. Zu emotional habe ich die Krankheit von Josef und den
anschließenden Tod von Maria erlebt. Ich schreibe diese Zeilen, weil ich immer wieder E-Mails und Anfrufe von verzweifelten Gänsehaltern bekomme, deren Tiere sehr krank oder auch bereits verstorben sind. Sie suchen Trost- wollen mit jemandem sprechen und wenden sich an mich.
Nicht selten bekommen sie anderswo zu hören: "Stelle dich doch nicht so an, das ist doch bloß eine Gans. "Diesen unsensiblen Satz habe auch ich mehr als einmal hören müssen und er ärgert mich sehr. Glauben Sie mir, auch wenn wir schon viele Jahre Gänse züchten und einige von Ihnen meinen, ich könnte aufgrund meiner Erfahrung über den Tod einer Gans einfacher hinwegsehen- dem ist nicht so.








 


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